Die Kürzungen der Regionalisierungsmittel durch den Bund treffen primär das Schienenangebot im Verbundgebiet. Für eine Teil-Kompensation widmete das Land Hessen Mittel aus der Infrastrukturfinanzierung um. Als Gesellschafter sowohl der Lokalen wie auch der Regionalen Aufgabenträger werden die Kreise, Städte und Gemeinden finanziell künftig stärker belastet – mit Auswirkungen auch auf Angebot und Infrastruktur des lokalen öffentlichen Personennahverkehrs. Ursprünglich lokale Mittel werden für ein angemessenes, flächendeckendes Verkehrsangebot nicht mehr ausreichen. Zusätzlich laufen die GVFG-Mittel aus, die für die kommunale ÖPNV-Infrastruktur relevant sind. Ein Ersatz steht aus. Leistungsreduzierungen und Defizite bei der Infrastruktur gefährden langfristig das Gesamtsystem ÖPNV und die Errungenschaften der letzten Jahre.