AMIS-Programme sind verkehrsspezifische Anwendungsprogramme zur Verarbeitung von Verkaufsdaten in Statistiken (AMISdata), für den Fahrkartendruck und deren Abrechnung mit dem Kunden (AMIS2000) und zur Erstattung von Fahrkarten im Ausbildungsbereich für den Schulwegkostenträger (AMISschool).
Mit einer Anschlussfahrkarte können Inhaber einer Zeitkarte über deren räumlichen Geltungsbereich hinaus fahren. Entweder der Start- oder der Zielort einer Anschlussfahrt muss innerhalb des Geltungsbereiches der Zeitkarte liegen. Sie gilt nur in Verbindung mit einer entsprechenden und gültigen Zeitkarte.
Anschluss-Sammel-Taxi und Anruf-Sammel-Taxi. Die Angebote ergänzen das System des öffentlichen Personennahverkehrs und schließen Bedienungslücken, die dann bzw. dort auftreten, wenn bzw. wo das Verkehrsaufkommen den Einsatz großer Fahrzeuge (Busse) und das Anfahren jeder Haltestelle nicht mehr rechtfertigen. Besonders in verkehrsschwachen Zeiten, also in den Abendstunden, am Wochenende und an Feiertagen sorgt das AST dafür, dass innerstädtische Verbindungen – besonders zwischen entlegenen Stadtteilen - erhalten bleiben oder interkommunale Linienverbindungen noch bedarfsgerecht bedient werden können.
Im Zuge der Bahnreform trat 1996 das Gesetz zur Regionalisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (Regionalisierungsgesetz) in Kraft. Es betraut die Länder mit der Aufgabe der Planung, Organisation und Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Genaueres regeln die Länder. In Hessen sind die Landkreise, kreisfreien Städte und die Gemeinden mit mehr als 50 000 Einwohnern Aufgabenträger für den lokalen Verkehr. Sie nehmen die Aufgabe des öffentlichen Personennahverkehrs als Selbstverwaltungsaufgabe wahr.
Nach dem Gesetz über den Öffentlichen Personennahverkehr in Hessen (ÖPNVG, 2005 in Kraft) richten die Aufgabenträger in ihren Gebieten Aufgabenträgerorganisation ein. Aufgabenträgerorganisationen sind einerseits die Verkehrsverbünde wie der RMV, die für den regionalen Verkehr zuständig sind, und andererseits die Lokalen Nahverkehrsorganisationen (LNO) wie die MTV, die für den lokalen Verkehr zuständig sind. Sie entwickeln das öffentliche Personennahverkehrsangebot entsprechend den Mobilitätsbedürfnissen weiter und bestellen die Verkehrsleistungen.
Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, die Geschäftsführung zu überwachen. Bei der MTV setzt sich der Aufsichtsrat aus Vertretern des Kreises und der Städte und Gemeinden (Gesellschaftern) zusammen.
Öffentliche Auftraggeber wie die MTV sind gesetzlich verpflichtet, Aufträge ab einer bestimmten Größenordnung durch Ausschreibung zu vergeben. In ihren Ausschreibungen fordert die MTV beispielsweise europaweit Busunternehmen dazu auf, ein Angebot für einen bestimmten Auftrag im Buslinienverkehr abzugeben. Die Bieter stehen im Wettbewerb miteinander. Ziel ist die Beauftragung des wirtschaftlichsten Angebots.
ist ein von Microsoft eingeführtes Format für das Abspielen von Audio- und Video-Dateien.
Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr bedeutet, dass die Verkehrsangebote (Stationen, Fahrzeuge, aber auch Informationsmedien) so gestaltet sind, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Einschränkung benutzt werden können.
Besteller sind Bestandteil des Besteller-Ersteller-Prinzips. Das Besteller-Ersteller-Prinzip beinhaltet, dass die kommunalen Aufgabenträger für den ÖPNV als Besteller auftreten. Besteller sind Gebietskörperschaften, die vor ihrer Bestellung zur Ausschreibung verpflichtet sind. Die Verkehrsunternehmen erstellen die ausgeschriebene Verkehrsleistung. Größtes Busverkehrsunternehmen im MTK ist die Hessische Landesbahn.
Die MTV bestellt Verkehrsleistungen bei Verkehrsunternehmen, das heißt, sie beauftragt diese Leistungen. Die Bestellungen werden geplant, per Ausschreibung vergeben und ihre Durchführung kontrolliert. Die erforderlichen Tätigkeiten, Funktionen und Kompetenzen bilden in ihrer Gesamtheit das Bestellmanagement.
Bf. steht als Abkürzung für das Wort Bahnhof.
Bonus-Malus-Systeme enthalten Zielvereinbarungen. In ihren Verträgen mit den Verkehrsunternehmen hat die MTV Bonus-Malus-Regelungen vereinbart, um die Qualität der Verkehrsleistung beispielsweise in Hinblick auf Pünktlichkeit, Sauberkeit und Kundenorientierung zu steigern.
Einzelne Buslinien werden in Hinblick auf Ausschreibungen in Bündeln zusammengefasst. Die Bündelung ist eine Voraussetzung für wirtschaftliche, kundengerechte und betrieblich sinnvolle Verkehrsgestaltung. Dabei sollen die Bündel nicht zu groß sein, um auch mittelständischen Unternehmen die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen.
Bezeichnung für ein Technikmodul an den Bahn-Stationen im RMV, in Frankfurt sowie im MTK auch an allen anderen Haltestellen. Die ConTag genannte kreisrunde Scheibe dient dem kontaktlosen Datenaustausch mit modernen Mobiltelefonen. Hierzu enthält das ConTag einen NFC-Funkchip. Im Rahmen der Near-Field-Communication sendet der Funkchip auf ein nahe herangeführtes Handy ein Signal, woraufhin sich eine haltestellenbezogene Internetseite des RMV öffnet. Diese liefert beispielsweise Informationen zur Buslinie, die an der Haltestelle verkehrt und ermöglicht auch eine vereinfachten Kauf eines HandyTickets.
DATEV ist die offizielle Abkürzung für Datenverarbeitung und Dienstleistung für den steuerberatenden Beruf.
DB ist die offizielle Abkürzung für die Deutsche Bahn Aktiengesellschaft.
Der Demografische Wandel beschreibt, wie sich die Bevölkerung im Hinblick auf die Altersstruktur, Zu- und Wegzüge und anderes mehr entwickelt. Die demographische Entwicklung Deutschlands zeichnet sich durch ein Sinken der Geburtenrate, eine Zunahme der älteren Bevölkerungsanteile und durch eine sogenannte Entleerung der ländlichen Gebiete aus - eine Tendenz, auf die auch Gestalter des Öffentlichen Personennahverkehrs reagieren müssen.
Im öffentlichen Personennahverkehr in Hessen unterscheidet man drei Ebenen bzw. Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen. Auf der Ebene des Landes, der Kreise und der Kommunen werden die politischen Entscheidungen getroffen, auf der Regieebene sind die Aufgabenträger bzw. Aufgabenträgerorganisationen als Besteller der Verkehrsleistung tätig und auf der Durchführungsebene die Verkehrsunternehmen als Ersteller oder Erbringer der Verkehrsleistung. Die Trennung von Besteller und Ersteller ist wesentlich für die Gestaltung des ÖPNV in Hessen, denn sie erleichtert die wettbewerbliche Vergabe deutlich.
DV ist die offizielle Abkürzung für die Datenverarbeitung
EAV ist die offizielle Abkürzung für den Einnahmen Aufteilungsvertrag, den die MTV und alle anderen RMV-Verbundmitglieder mit dem RMV abgeschlossen haben. Dies betrifft die jährliche Einnahmenmeldung der MTV an den RMV.
EEV steht für Enhanced Environmentally friendly Vehicle. Der EEV-Standard ist gegenwärtig der anspruchvollste europäische Abgasstandard für Busse und LKW. Fahrzeuge, die dem EEV-Standard entsprechen, sind besonders umweltfreundlich.
Als Emissionen (abgeleitet von lateinisch emittere „aussenden“) bezeichnet man die Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. Der motorisierte Verkehr trägt mit seinen Emissionen an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden einen Hauptanteil (etwa 20%) am Klimawandel.
Nach dem Hessischen Schulgesetz (HSchG, §161) haben Schüler unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch darauf, den finanziellen Aufwand für die Beförderungskosten auf dem Schulweg ersetzt (zurückgezahlt) zu bekommen.
Ersteller sind Bestandteil des Besteller-Ersteller-Prinzips. Das Besteller-Ersteller-Prinzip beinhaltet, dass die kommunalen Aufgabenträger für den ÖPNV als Besteller auftreten. Besteller sind Gebietskörperschaften, die vor ihrer Bestellung zur Ausschreibung verpflichtet sind. Die Verkehrsunternehmen sind Ersteller der ausgeschriebenen Verkehrsleistung. Größtes Busverkehrsunternehmen im MTK ist die Hessische Landesbahn.
Der eTarif setzt die Ausrüstung von Fahrzeugen oder Stationen mit technischen Geräten zur automatisierten Fahrpreisfindung (elektronische Tarifierung) voraus. Mithilfe dieser Geräte und einem rechnergestützten Hintergrundsystem wird einer Fahrt automatisch ein bestimmter Preis zugeordnet. Weil der Fahrgast die Tarifmatrix nicht selbst anwenden muss, kann diese sehr flexibel und kleinteilig sein – beispielsweise die Streckenlänge, Tageszeit der Nutzung, Fahrthäufigkeit und Ermäßigungsberechtigung gleichzeitig berücksichtigen. Dabei steht einer größere Intransparenz idealerweise eine höhere Tarifgerechtigkeit gegenüber.
Das (((eTicket Deutschland ist eine elektronische Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland, die letztendlich deutschlandweit das Papierticket weitgehend ablösen soll. Es kann sowohl als Chipkarte als auch als Handy-Applikation vertrieben werden.
EU ist die offizielle Abkürzung für Europäische Union.
Euro-Norm 4 und 5 sind Abgasnormen, in denen die Europäische Union Emissionsobergrenzen für Kraftfahrzeuge festlegt, insbesondere Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe (HC) und Rußpartikel (PM).
Mit einer CleverCard können während der hessischen Schulferien Schüler und Azubis im gesamten RMV-Gebiet unterwegs sein. An Schultagen ist die CleverCard nur innerhalb des gewählten Geltungsbereichs gültig. Das betrifft auch den letzten Schultag bis zum Betriebsschluss. Erst ab dem ersten Ferientag sind mit einer CleverCard Fahrten innerhalb des gesamten RMV-Gebiets möglich. In der Regel ist dies dann der Samstag nach dem letzten Unterrichtstag.
Ffm steht als Abkürzung für die Stadt Frankfurt am Main.
FKE war die offizielle Abkürzung der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn. Heute ist sie ein Teil der Hessischen Landesbahn (HLB).
Flexible Verkehre orientieren sich an der Nachfrage. Im Gegensatz zur Linie, die nach einem fixen Fahrplan verkehrt, finden flexible Verkehre bedarfsbezogen statt. So verkehrt das Anruf-Sammel-Taxi nur auf vorherige Bestellung durch den Fahrgast und ist auch in der Route variabel.
G8 bedeutet eine achtjährige Gymnasialzeit und damit das Abitur nach Klasse 12. Die Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre ist Ergebnis einer Schulreform an den Gymnasien in Deutschland.
G8 nennt sich auch eine Gruppe der größten Industrienationen der Welt (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland, USA), die als ein Forum Fragen der Weltwirtschaft konsensuell erörtert.
Im Handels- und Gesellschaftsrecht wird der Teilhaber einer Gesellschaft Gesellschafter genannt. Die Gründungsmitglieder sind meist Gesellschafter, es können aber je nach Gesellschaftsvertrag auch andere Mitunternehmer später in dieses Gremium hinzukommen.
Die Versammlung der Gesellschafter der MTV tagt zweimal jährlich.
Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) heißt eigentlich Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden. In seinem Rahmen gewährt der Bund den Ländern Mittel für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (§ 1 GVFG).
H.-Böll-Schule steht für den Namen Heinrich-Böll-Schule
Das HandyTIcket ist eine Fahrkarte, die mit dem Mobiltelefon gekauft wird. Das Mobiltelefon wird damit zu einem Fahrkartenautomat. Das Ticket liegt dann auch nicht mehr in Papierform vor, sondern wird als Fahrtberechtigung für eine eventuelle Fahrscheinkontrolle digital auf dem Mobiltelefon abgelegt. Für das HandyTicket ist eine Anmeldung beim RMV sowie das Herunterladen einer Software auf das Handy erforderlich.
Hbf. steht als Abkürzung für das Wort Hauptbahnhof.
In dem Gesetz über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNVG vom 1. Dezember 2005, zuletzt geändert am 14. Dezember 2009) hat der Hessische Landtag die Rahmenbedingungen für die Planung, Organisation und Finanzierung zur Fortentwicklung des hessischen ÖPNV-Angebotes geregelt. Grundlegend ist das Drei-Ebenen-Modell mit der Trennung von Besteller und Ersteller.
HGO ist die offizielle Abkürzung für Hessische Gemeindeordnung.
HGrG ist die offizielle Abkürzung für Haushaltsgrundsätzegesetz
HLB ist die offizielle Abkürzung der Hessischen Landesbahn.
Hotline englisch für "heißer Draht". Die Hotline ist ein telefonischer Auskunfts- und Beratungsdienst für Kunden oder Interessenten und dient der Hilfestellung oder Lösung eines Problems. Die Hotline des RMV ist erreichbar unter 01801 - 768 4636 (Festnetzpreis 3,9 ct./min; Mobilfunkpreis max. 42 ct./min.), die Hotline der MTV unter 01803 - 33 22 33 (9 ct./Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct./Min.).
HSchG ist die offizielle Abkürzung für Hessisches Schulgesetz.
Zum Individualverkehr (IV) zählt der nichtmotorisierte Verkehr beispielsweise von Fußgängern und Radfahrern, aber auch der motorisierte Individualverkehr (MIV) beispielsweise mit Pkw oder Motorrad. Im Gegensatz zum Öffentlichen Personenverkehr (ÖV) bestimmt der Einzelne über das Beförderungsmittel, Zeiten und Wege selbst.
Mit Infrastruktur (lat. infra; "unten", "unterhalb") werden im ÖPNV die Grundeinrichtungen bezeichnet, die das Funktionieren der Verkehrsangebotes gewährleisten: Schienen, Straßen, Haltestellen und Stationen mit ihrer Ausrüstung sowie die Fahrzeuge.
Mit einer Innovation (lat. Innovatio; "etwas neu Geschaffenes"), also einer Neuerung, werden Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren bezeichnet, in denen eine neue Idee oder Erfindung umgesetzt wird.
IVM ist die offizielle Abkürzung für das Projekt Integriertes Verkehrsmanagement in der Region Frankfurt Rhein-Main.
Das Kneeling (englisch "to kneel"; knien) bezeichnet im ÖPNV das Absenken eines Busses auf der Einstiegsseite. Damit wird das Ein- und Aussteigen im Sinne von mehr Barrierefreiheit erleichtert.
Bei kombinierten Angeboten im ÖPNV geht es darum, die Nutzung verschiedener Verkehrsträger für eine Wegestrecke zu kombinieren, also beispielsweise die Nutzung von CarSharing oder Leihfahrrädern im Anschluss oder im Vorfeld einer Fahrt mit dem ÖPNV. Hierzu dient auch die Einrichtung von Park+Ride- bzw. Bike+Ride-Parkplätzen.
Viele Verkehrslinien bedienen Verbindungen, die in ein Zentrum führen. Daher haben Liniennetze häufig eine sternförmige Grundform. Kreisquerende Verkehrslinien bedienen dagegen eine Verbindung, die quer dazu auf Tangentialen liegen.
Die Landeshaushaltsordung (LHO) regelt den Haushaltsplan eine Landes in Ergänzung der allgemeinen Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, der Gesamtdeckung, der Bruttoveranschlagung und der sachlichen und zeitlichen Bindung.
LNG ist die offizielle Abkürzung für Lokale Nahverkehrsgesellschaft.
LNO ist die offizielle Abkürzung für Lokale Aufgabenträgerganisation. Lokale Aufgabenträgerorganisationen verantworten nach dem Gesetz über den Öffentlichen Personennahverkehr in Hessen (ÖPNVG, 2005 in Kraft) den lokalen Verkehr. Die MTV ist die LNO für den Main-Taunus-Kreis.
Das hessische ÖPNV-Gesetz definiert den lokalen Verkehr nur indirekt: Es handelt sich dabei um Verkehrslinien, die Gebietsgrenzen eines Aufgabenträgers nicht überschreiten und ohne regionale Bedeutung sind. Der lokale Verkehr im MTK (Bus und AST) hat meist die Funktion eines Zubringers zu dem gut ausgebauten Schienennetz des Regionalverkehrs. Daneben dient er insbesondere der Nahversorgung und den Bedürfnissen der Schüler.
Bündelung mehrerer Buslinien eines Landkreises. In einem Landkreis verkehren oft mehrere Lose.
Beim motorisierten Individualverkehr (MIV) nutzt man beispielsweise den Pkw oder das Motorrad. Im Gegensatz zum Öffentlichen Personenverkehr (ÖV) bestimmt der Einzelne über das Beförderungsmittel, über Zeiten und Wege selbst.
Der Begriff Mobilität (lat. mobilitas, "Beweglichkeit") bedeutet ganz allgemein Beweglichkeit. Beweglichkeit kann geistig, räumlich oder virtuell vorliegen.
Die Mobilitätszentralen bieten als Servicestellen des RMV eine persönliche und individuelle Mobilitätsberatung vor Ort. In den Mobilitätszentralen gibt es Fahrplan- und Tarifauskünfte, die RMV-Zeitkarten, aktuelle Hinweise zur Straßenlage und zum Flughafen sowie Information zu Freizeitangeboten in der Region, Informationen zu Park & Ride oder CarSharing.
Der Modalsplit bezeichnet die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel (Modi). Im Personenverkehr spricht man von der Verkehrsmittelwahl. Der Modalsplit zeigt beispielsweise, wieviele Wege innerhalb eines Gebiets mit den Verkehrsmitteln Bahn, Bus, Auto, Fahrrad etc. oder zu Fuß prozentual zurückgelegt werden.
MTK ist die offizielle Abkürzung für den Main-Taunus-Kreis mit Sitz in Hofheim.
MTV ist die offizielle Abkürzung für Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft, die Betreiberin dieser WebSite.
MTZ ist die offizielle Abkürzung für das Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach im Main-Taunus-Kreis.
MVG ist die offizielle Abkürzung für die Mainzer Verkehrsgesellschaft.
Nachhaltigkeit ist ein umfassendes Leitbild, das darauf abzielt, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse und Interessen dieser und der zukünftigen Generationen in Einklang zu bringen. Dieses Ziel ist eine globale Herausforderung, der beispielsweise in Vereinbarungen der G8, in Gesetzen Europas, des Bundes und der Länder Rechnung getragen wird. Auch die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs müssen diesem Leitbild entsprechen. Besonders in Hinblick auf den Zusammenhang von Verkehrsemissionen und Klimawandel ist die Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität wichtig.
In Hessen haben die Lokalen Nahverkehrsorganisationen (LNO) und Verbünde zur Sicherung und Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs regionale und lokale Nahverkehrspläne aufzustellen. Sie enthalten eine Bestandsaufnahme, Analyse und Prognose des Gesamtverkehrs, Rahmenvorgaben und Gestaltungsziele der Verkehrsabwicklung, Aussagen über Schnittstellen zum überregionalen Verkehr und zu den anderen Verkehrsträgern, Aussagen zur barrierefreien Gestaltung des Verkehrsangebots, ein Verkehrsentwicklungsprogramm mit den angestrebten Maßnahmen zur Angebotsentwicklung und -verbesserung, eine Kostenschätzung geplanter Projekte und Vorhaben sowie ein Investitionsprogramm mit Prioritätensetzung. Der Nahverkehrsplan ist öffentlich bekannt zu machen und spätestens alle fünf Jahre ist darüber zu entscheiden, ob er neu aufzustellen ist.
NG ist die offizielle Abkürzung für Niederflur-Gelenkbus.
Bei niederflurigen Fahrzeugen liegt der Boden nicht mehr oberhalb des Fahrwerks. Der Innenraum hat stattdessen einen niedrigen Flur, um Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen (bspw. Kinderwagen, Rollstuhl, große Koffer) eine möglichst barrierefreie Nutzung zu bieten.
NL ist die offizielle Abkürzung für Niederflur-Linienbus.
NM ist die offizielle Abkürzung für Niederflur-Midi-Bus.
Die Finanzierung des öffentlichen Verkehrsangebotes basiert auf Haushaltsmitteln der öffentlichen Hand und Fahrtentgelten der Fahrgäste. Die Nutzerfinanzierung als Konzept zielt auf eine stärkere Bteiligung der Nutzer an der Finanzierung, um die öffentlichen Haushalte zu entlasten.
Nutzungsentgelte können auf verschiedene Weise erhoben werden, beispielsweise durch den Verkauf von Fahrkarten im Öffentlichen Personenverkehr, aber auch durch Maut- oder Umweltplaketten für die Nutzung der Straßeninfrastruktur.
ÖPN-Verkehrsmittel ist die offizielle Abkürzung für Öffentliches Personennahverkehrsmittel.
ÖPNV ist die offizielle Abkürzung für den Öffentlichen Personennahverkehr.
ORN ist die offizielle Abkürzung für den Omnibusverkehr Rhein-Nahe.
p.a. lateinisch; die Abkürzung steht für pro Jahr oder jährlich.
PDF ist die offizielle Abkürzung für "Portable Document Format", also ein transportables Dokumentenformat. PDF ist ein von der Firma Adobe eingeführtes Datei-Format, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art plattformübergreifend im Web veröffentlicht werden können.
Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle". Pedelec ist eine allgemeine Bezeichnung für ein Elektrofahrrad, welches sowohl mit Elektromotor als auch mit Muskelkraft betrieben wird. Der Elektromotor arbeitet dabei als Verstärkung der eigenen Tretleistung des Fahrers. Ohne Treten (oder Kurbelbewegung) gibt der Motor keine Leistung ab. Ein Pedelec kann ohne Führerschein gefahren werden, wenn sich der Motor bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h abschaltet.
Das Personenbeförderungsgesetz regelt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsomnibussen (Obussen) und mit Kraftfahrzeugen.
Premiumkunden sind Kunden, deren Nachfrage für den Anbieter besonders wichtig ist - meist wegen der mit diesen Kunden verbundenen Einnahmen. Weil der Anbieter auf Premiumkunden nicht verzichten möchte, gewährt er ihm besondere Leistungen. Für den Öffentlichen Personennahverkehr im Main-Taunus-Kreis sind die Schüler besonders wichtig. Ihre recht stabile Nachfrage ermöglicht ein umfangreiches Angebot an Verbindungen, das auch anderen Fahrgästen zugute kommt. In diesem Sinne sind die Schüler bei der MTV Premiumkunden, die besondere Aufmerksamkeit erfahren.
QR steht für Quick Response, auf deutsch "schnelle Antwort". Die schnelle Antwort kommt als Information aufs Handy-Display, wenn man die schwarz-weiß-gerasterte Grafik, die sich auf den verschiedensten Oberflächen zeigt, mit einem modernen Mobiltelefon fotografiert und decodiert. Die kostenlose Decodier-Software gibts beispielsweise auf rmv.de. Im Rahmen eines Pilotprojets sind auf allen Haltestellenaushängen im MTK (Schienenstationen und Bushaltestellen) QR-Codes mit Links zu haltestellenbezogenen Internetseiten des RMV aufgedruckt. Geboten werden beispielsweise Informationen zur Verkehrslinie, ermöglicht wird damit aber auch der vereinfachte Kauf eines HandyTickets.
Siehe Drei-Ebenen-Modell.
Regionale Buslinien bedienen Strecken, die über die Zuständigkeitsgrenzen von Aufgabenträgern hinaus führen und von regionaler Bedeutung sind. Häufig ist die Nachfragehöhe ungenügend oder die geographische Lage ungünstig, so dass trotz regionaler Bedeutung keine Schienenstrecke eingerichtet werden kann.
Regionalisierung ist eines der Ziele der Bahnreform: 1996 wurde die Zuständigkeit für den schienengebundenen Personen-Nahverkehr (SPNV) vom Bund auf die Länder übertragen (regionalisiert).
Regionalisierung ist eines der Ziele der Bahnreform: 1996 wurde die Zuständigkeit für den schienengebundenen Personen-Nahverkehr (SPNV) vom Bund auf die Länder übertragen (regionalisiert).
RMV ist die offizielle Abkürzung für den Rhein-Main-Verkehrsverbund.
S-Bahn ist die offizielle Abkürzung für Schnellbahn.
In ihrem ServiceBüro am Hofheimer Bahnhof bietet die MTV eine persönliche und individuelle Mobilitätsberatung.
SG ist die offizielle Abkürzung für Standard-Gelenkbus.
SL ist die offizielle Abkürzung für Standard-Linienbus.
Der Stadtbus ist - im Gegensatz zu einer lokalen oder regionalen Verkehrslinie - auf innerstädtische Mobilitätsbedürfnisse zugeschnitten. Die Kommune bestellt den Stadtbus bei der MTV und trägt die Kosten hierfür - im Gegensatz zu lokalen oder regionalen Linien - auch alleine.
Unter einem Status Quo bezeichnet man den gegenwärtigen Zustand einer Sache.
Str. steht als Abkürzung für das Wort Straße.
Synergie ist ein Begriff aus dem Griechischen und bedeutet "Zusammenspiel". Aus dem Zusammenspiel entstehen positive Effekte, wenn Faktoren (beispielsweise Systeme oder Akteure) so zusammenwirken, dass ihre Kräfte sich gegenseitig fördern. So kann ein gemeinsamer Nutzen entstehen, der für alle vorteilhaft ist. So werden gemeinsam erzielte Einsparungen häufig als Synergieeffekt bezeichnet.
Bei einem Tarif handelt es sich um ein Preissystem, das es ermöglicht, offiziell gültige Preise für Güter oder Leistungen - im ÖPNV für bestimmte Transportleistungen - zu finden.
Die Tarifpolitik entspricht den Zielen, die mit einem Preissystem verbunden sind. Die politische Absicht einer Nachfragelenkung kann beispielsweise zu einer Tarifsenkung oder -erhöhung führen.
TED-ID ist die offizielle Abkürzung der Identifikationsnummer des europäischen Ausschreibungsblattes.
Verkehrsunternehmen sind Wirtschaftsunternehmen, die über Transportfahrzeuge und Genehmigungen für Verkehrsdienstleistungen (Güter- oder Personentransport) verfügen. Gemäß dem Hessischen ÖPNV-Gesetz sind Verkehrsinfrastrukturunternehmen Eigentümer oder Besitzer von Verkehrsinfrastruktur (bspw. Schienenwege und Stationen) und für deren Erhalt, Ausbau und Betriebsfähigkeit verantwortlich.
Verkehrsverbünde in Hessen sind Aufgabenträgerorganisationen, die für den regionalen Personennahverkehr (insbesondere Schienenverkehre) in ihrem Verbundgebiet zuständig sind. Sie sind auch für den Tarif zuständig, der verbundweit auf allen, auch den lokalen und innerstädtischen Linien gilt.
Die Aufgabenträgerorganisationen schließen mit den Verkehrsunternehmen Verkehrsverträge über die Erstellung bestimmter Verkehrsdienstleistungen ab.
ZwLV ist die offizielle Abkürzung für den Nachweis der Zuwendung für den lokalen Verkehr, (vormals Infrastrukturkostenhilfe). Dieses sind die Landeszuwendungen zur Sicherung und Besserung des Lokalen ÖPNV.